

Santa Teresa di Gallura
wurde von den Römern
gegründet, welche ihm , wegen seiner tiefen, eingeschnittenen Bucht, den Namen
"Longonis" gaben. Später, unter der Herrschaft der Pisaner wurde sein Name in
Longosardo abgeändert. Erst im XIX Jahrhundert unter den Savoiern wurde ihm der
Name, den es heute noch trägt, zuteil.
Der kleine, bewohnte Stadtkern
macht einen sauberen und geordneten Eindruck. Die lange, gerade Strasse führt
bis an den grossen Hauptplatz. Auf dem in der Nähe gelegenen Felsenriff ist der
alte Turm von Longosardo, der den Hafen, die Bocche von Bonifacio und den Hausstrand
von Rena Bianca überragt, einen Besuch wert.
Wie
überall in der Gallura, gibt es hier auch zahlreiche, wunderschöne Strände.
In der Umgebung wird ein Besuch in Capo Testa mit seinem Leuchtturm, seinen von
der Natur geformten, bizarren Granitfelsen unbedingt empfohlen. Ausserdem sind
die alten Granitsteinbrüche aus römischen Zeiten und das berühmte "Valle della
Luna" (Mondtal) einen Besuch wert.



Fortezza
di Monte Altura - Palau

Cala
Gavetta - La Maddalena

Panorama
di Palau. Sullo sfondo l'isola di
La Maddalena

Porto Puddu
befindet sich in der Region Gallura, 7 km von Palau entfernt in Richtung S. Teresa
di Gallura. Der Ort ist bekannt als Windsurferparadies, da vor allem im Frühling
und im Herbst die idealen Windbedingungen zur Ausübung dieser Sportart herrschen.
Im Sommer, in der Hochsaison, ist der Ort vor allem von Familien und Leuten aus
aller Welt besucht.
Die beiden Hauptstrände von Porto Pollo zeichnen sich durch hohe Dünen aus feinstem Sand aus. Einer von den beiden, La Sciumara, ist von besonderem Umwelt- und Naturinteresse durch das Delta des Flusses Liscia, der hier durch Röhricht und üppiger Vegetation faul seinen Weg ins Meer beendet. Der Ort ist ideal für Bird watching und ist es wert durchstreift zu werden, vielleicht sogar mit dem Kanu.
Gallura
ist der Name des Region die sich längs der Nord-Ostküste Sardiniens
hinzieht. In diesem Gebiet befinden sich die Küstenstädte Olbia, Arzachena, Palau
und S. Teresa di Gallura und diejenigen im Landesinneren Tempio Pausania, Calangianus
und S. Antonio. Die zerklüftete Küste bietet spektakuläre Panoramas, phantastische
Strände, zauberhafte, kleine Buchten, von der Natur geformte Granitfelsen und
eine Unmenge kleiner Inseln, von einem Meer der unglaublichen Transparenz und
Farbschattierungen umspült. Zu diesem Gebiet gehört auch die berühmte Costa Smeralda
(Gemeinde von Arzachena) und der wunderschöne Nationalpark des Archipels von La
Maddalena.
Das Klima ist mild und der Winter nie sehr streng. Im Sommer hingegen, dank der angenehmen Meerbrisen, ist es nicht zu schwül, ausserdem regnet es selten. Die Sommersaison dauert praktisch von Mai bis September, aber sehr oft kann man auch im April und im Oktober auf angenehm, warme Zeitspannen zählen. Im April, vor allem, ist es wunderschön auf der Insel, wenn der Frühling mit seinen Farben und Düften grosszügig Einzug hält.
La Maddalena e Caprera
der Archipel von
La Maddalena besteht aus vier Hauptinseln (La Maddalena, Caprera, S. Stefano,
Spargi), drei kleineren Inseln (Budelli, S. Maria, Razzoli) und mehreren ganz
kleinen Inseln. Die grösste der Inseln ist die einzige mit einem Wohngebiet:
"La Maddalena".
Die Stadt befindet sich auf der Südseite
der Insel, gegenüber der sardischen Küste und klebt am Granithang "Guardia Vecchia".
Der Ort kann mit dem Fährschiff aus Palau, das alle wenigen Minuten abfährt, erreicht
werden.
Die Atmosphäre der kleinen Stadt ist ganz speziell, dazu trägt der
alte Stadtkern mit seinen Gebäuden aus dem späten 17. Jahrhundert bei, und die
bezaubernden alten Gässchen, Treppen und malerischen Plätzen, die den Blick gefangen
halten. Es ist angenehm entspannend zwischen den kleinen Geschäften, Bars, Eisdielen
und Kaffees, den Hafendamm von Cala Gavetta entlang zu spazieren.
Der Mittelpunkt der Insel ist felsig und von Macchia bedeckt. Was jedoch den Besucher am meisten anzieht, sind die zauberhaften Strände, die urplötzlich hinter Felsenriffs auftauchen, umspült von kristallklarem Wasser in tausend blauen und grünen Schattierungen.
Eine Panorama-Rundfahrt der Insel wird wärmstens empfohlen. Von der Hauptstrasse aus, welche der ganzen Küste folgt, kann man die Festungen Punta Tegge und Nido d'Aquila mit ihren kleinen Fischerhäfen bewundern, ein Bad an der Cala Francese nehmen oder die traumhaften Ausblicke von den Festungen Punta die Colmi und Guardia Vecchia geniessen. Mit kleinen Umwegen erreicht man die Strände Cala Majore, Bassa Trinità, Monti di Rena, Giardinelli und die Buchten von Spalmatore, Cala Lunga, Abbatoggia und Stagno Torto.
"Caprera"
die zweitgrösste Insel des Archipels und mit Maddalena durch die Brücke von
Passo della Moneta verbunden. Auf Caprera hat Giuseppe Garibaldi (ital. Nationalheld)
1855 sein geliebtes Refugium gekauft und dort die letzten 26 Jahre seines Lebens
verbracht. Das Refugium ist heute ein Museum und enthält Möbel, Werkzeug, Waffen,
Dokumente und Kostbarkeiten jeder Art. Das Grab des Helden zweier Welten liegt
wenige Schritte vom Haus entfernt inmitten der grünen Vegetation.
Die einzige asphaltierte Strasse auf der Insel führt zum Museum, aber mehrere ungeteerte Strassen führen zu den schönsten Aussichtspunkten, den einzigartigen Stränden und kleinen Buchten und zu verlassenen, militärischen Festungen.





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